Donnerstag, 2. Oktober 2014

Langzeittest: Black Label M4 - Woche 04



Gewehrkurs SLB 1 & 2

Ein weiteres Kurswochenende mit 0/500. Durch das Black Label liefen 260 Schuss zur Demonstration aller Übungen. Die Gesamtschussbelastung erhöht sich auf 1.000.

Gesamtschusszahl: 740 + 260 = 1.000

Störungen Typ I: 0
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 0


Es gehört zur Philosophie von Akademie 0/500, dass alle Übungen vom Ausbilder (möglichst fehlerfrei) vorgeschossen werden. Für die Vorführwaffe bedeutet das eine Schussbelastung von etwa 120 bis 130 Schuss pro Tag. Der Gesamtmunitionsverbrauch für einen Teilnehmer an beiden Tagen wurde auf etwa 500 bis 520 reduziert. Wir reagieren damit auf die gestiegenen Munitionspreise. Diese Reduzierung erfolgt ohne Verlust an Ausbildungsumfang oder -qualität. Ein hoher Munitionsverbrauch pro Tag muss außerdem nicht immer direkt proportional zu hoher Ausbildungsqualität sein.

Im Kurs absolvierte das Black Label u.a. folgende Übungen: Den 5/1-Drill, Delta Drill und ½ & ½. Bei Teilübung 3 des ½ & ½ Drill wurde die Zeit mit 2,69 um 0,19 Sekunden überschritten. Der erste Schuss brach bei 0,9 Sekunden und nicht bei 0,7 Sekunden, wie es bei dieser Übung wünschenswert wäre.


Reinigung
Bisher beschränkte sich der Pflegeaufwand auf (sehr einfach gehaltenes) feldmäßiges Reinigen. Lediglich der Verschluss wurde entnommen, mit einem Tuch abgewischt und einigen Tropfen FireClean versehen. Wobei er sogar nicht jedes Mal zerlegt wurde. Der Lauf wurde etwa einmal pro Woche mit einem Bore-Blitz durchgezogen. Gesamtzeitansatz dafür ca. 3 Minuten.

Zur 1.000-Schuss-Marke im Test erfolgte eine Detailreinigung von Lauf, Verschluss und Obergehäuse. Grundsätzlich ist nur die Verwendung von qualitativ hochwertigen Reinigungsutensilien zu empfehlen. Eine gute Wahl ist ein kompletter Reinigungsstock- und Bürstensatz von Dewey sowie Reinigungslösung von Shooters Choice für Ablagerungen im Lauf und Schmiermittel wie Brunox-Öl oder FireClean.

Die Verschlussbaugruppe nach etwa 300 Schuss:



Der Pulverschmauch ließ sich vom hart verchromten Verschlussträger problemlos abwischen. Am vernickelten Verschlusskopf zeigten sich nach 1.000 Schuss ohne Detailreinigung die Schmauchverkrustungen, welche für die Stoner direct impingement Systeme typisch sind. Auch der Verschlusskopf ließ sich problemlos reinigen.




Trotz der relativ hohen Schussbelastung und des minimalistischen Reinigungsaufwandes bisher zeigte die Black Label M4 keine Ausfallerscheinungen in Form Zuführstörungen, „Short-stroking“ oder ähnlichem.


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